Schlagwort-Archiv: SWA

Anfrage an Herr Dr. Casazza zu einer Werbeaktion Abstand von 1,50 Metern halten

                                                                             Augsburg, 02.04.2019

Sehr geehrter Herr Dr. Casazza,

ich möchte Sie gerne fragen, ob es möglich wäre künftig auf der Rückseite einiger ihrer Busse für die Einhaltung des gesetzlichen Mindestabstands von 1,50 Metern beim Überholen von Fahrradfahrern zu werben.

Ein Problem bei Erreichen des Ziels Fahrradstadt zu werden ist, dass viele Bürger sich im Straßenverkehr mit ihrem Fahrrad nicht sicher fühlen. Da die Stadt nun nicht überall ordentliche Radverkehrsanlagen bauen kann und dies auch nicht sinnvoll ist, ist eine Maßnahme besonders wichtig: Für ein respektvolles Miteinander im Straßenverkehr zu sorgen. Viele Autofahrer wissen nicht, dass sie beim Überholen eines Fahrrades laut Gesetzgeber einen Mindestabstand zu Radfahrenden von 1,50 Meter einhalten müssen, bei unsicheren Verkehrsteilnehmern wie Kindern sogar 2 Meter.

Ist dieser Mindestabstand aufgrund der Verkehrslage oder anderer Gründe nicht einzuhalten, so hat der Kraftfahrzeugführer das Überholen zu unterlassen und muss hinter dem Fahrrad bleiben.

Um diese einfache Regel zum Allgemeinwissen zu machen, wäre es gut wenn die Stadtwerke Augsburg auf ihren Bussen für diesen Mindestabstand werben würden, so wie das in Wiesbaden gemacht wird:

Quelle: http://www.wiesbadenaktuell.de/startseite/news-detail-view/article/abstand-halten-ab-1-5-meter-es-genug-drei-eswe-busse-mit-neuem-slogan-unterwegs.html

 

Auch der Wiesbadener Slogan für diese Aktion „Respekt! Eine Frage des Abstandes“ erscheint uns übernehmenswürdig, da er die Verkehrsteilnehmenden dazu auffordert ihr eigenes Verhalten gegenüber anderen zu reflektieren.

 

Die Polizei und der ADFC Köln haben eine ähnliche Aktion gestartet. Das Bild dieser Aktion verdeutlicht sehr anschaulich, wie groß der Abstand von 1,50 Meter ist. Aus diesem Beispiel wird auch deutlich, wie oft diese Abstandsregel verletzt wird und damit der Respekt vor dem anderen Verkehrsteilnehmer.

Quelle: https://adfc-blog.de/2017/12/aktion-seitenabstand-anderthalb-meter/

Mit freundlichen Grüßen

FW Schafitel_logo                                          Augsburg, 7.06.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin erstaunt, mit welchem Eifer besonders im Stadtrat über die Fällung von 3 Bäumen in Göggingen diskutiert wird, während die Fällung einer gesamten historischen Allee in der Innenstadt die uneingeschränkte Zustimmung fast des gesamten Stadtrats erhalten hat. Auch die Proteste der BürgerInnen hielten sich in Grenzen.

Was ist los in der Stadt? Regt man sich nur noch über die Vorkommnisse und Frevel vor der eigenen Haustüre auf und verliert dabei die historisch gewachsenen Werte Augsburgs völlig aus den Augen?

In Göggingen hat eine „konzertierte Aktion“ der SWA, der Post und des Bauunternehmers dazu geführt, dass gleichzeitig der Wurzelbereich von 3 Bäumen so stark beschädigt wurde, dass ein, vom Mitverursacher erstelltes Gutachten die, durch den Baumfrevel angeblich verloren gegangene Standfestigkeit der 3 Bäume bescheinigte. Unmittelbar darauf erfolgte die Fällung. Die Beschädigung der Baumwurzeln dürfte sich dabei selbst mindestens 4 Wochen hingezogen haben.

Ein von der Stadtregierung veranlasstes Baumgutachten bescheinigte die Krankheit der Bäume in der Fuggerstraße, allerdings nicht die Standfestigkeit und kam zu dem Schluss, dass die gesamte Allee zu fällen ist. Vergleichsweise harmlos viel der Bürgerprotest damals aus und ein Antrag, die Fällung zu unterlassen wurde von den selben Räten abgeschmettert, die sich vergangene Woche demonstrativ gegen die bereits vollzogene Fällung in Göggingen aufgeregt haben.

Ganze PM inkl. Bilder: PM 06.06.2016 Baumfällungen Göggingen und Fuggerboulevard

Anfrage SWA Gaswerkeareal

FW Schafitel_logo                                     Augsburg, 20.12.2015

Sehr geehrter Herr Dr. Casaza

wie aus verschiedenen Beschlussvorlagen der letzten beiden Wochen hervorgeht, erkennt die SWA in der Entwicklung des Gaswerkareals nach 8 Studien in den letzten 10 Jahren ein neues Geschäftsfeld. Hierzu beabsichtigt die SWA Holding eine neue Gesellschaft in Form einer GmbH&Co.KG zu gründen, an der sich Privatinvestoren bis zu 49% beteiligen können.

In verschiedenen Ausschüssen und im Stadtrat wurden dazu Beschlüsse für die Entwicklung des Gaswerkareals behandelt. Dabei kamen viele Zahlen zur Sprache, die schwierig zu sortieren sind.
Stadtdirektor Weber nannte für einen „1.Teil“ die Investitionssumme für die SWA von 26 Mio Euro. Im Kulturausschuss wurde eine Summe für die Stadtwerke Augsburg von 21 Mio. € genannt, davon 4 Mio. € Euro für ein Parkhaus, 1,5 Mio. € für eine Behälterbeschichtung und 12,5 Mio.€ für die Interimsspielstätte.

Es wurde auch schon von einer Investitionssumme von 30 Mio.€ gesprochen.

Ganze Anfrage hier lesen: 20.12.2015-Anfrage SWA Gaswerkeareal

Anfrage OB Dr. Gribl: Manipulation GuV Rechnung SWA bezüglich?

ausschussgemeinschaft

Augsburg, den 22.09.2015

Sehr geehrter Herr OB Dr. Gribl,

in der Machbarkeitsstudie zur Fusion wurde als „Aufsatzpunkt“ der Unternehmensbewertung von SWA und ES eine Hochrechnung des Geschäftsjahres 2014 herangezogen. Der dabei angesetzte Wert erschien nicht plausibel weil er sich in die lineare Überschussentwicklung der beiden Unternehmen SWA und ES nicht einfügt.

Grundlage der Machbarkeitsstudie ist eine GUV-Tabelle in welcher der Überschuss im Jahr 2014 zu Gunsten der Erdgas Schwaben einen Ausriss nach oben um +16 Mio Euro und zu Lasten der SWA einen nach unten von ca. -8 Mio Euro. Die Überschussentwicklung davor (2012-2013) und danach (2015-2019) verlief weitgehend konstant linear.

21.09.2015-GUV-Manipul-OB Gribl

PM Manipulation der GuV Rechnung der SWA für die Fusion?

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Augsburg, 22. September 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Machbarkeitsstudie zur Fusion wurde als „Aufsatzpunkt“ der Unternehmensbewertung von SWA und ES eine Hochrechnung des Geschäftsjahres 2014 herangezogen. Der dabei angesetzte Wert erschien nicht plausibel weil er sich in die lineare Überschussentwicklung der beiden Unternehmen SWA und ES nicht einfügt.

Grundlage der Machbarkeitsstudie ist eine GUV-Tabelle in welcher der Überschuss im Jahr 2014 zu Gunsten der Erdgas Schwaben einen Ausriss nach oben um +16 Mio Euro und zu Lasten der SWA einen nach unten von ca. -8 Mio Euro. Die Überschussentwicklung davor (2012-2013) und danach (2015-2019) verlief weitgehend konstant linear.

Hier die ganze PM lesen: 21.09.2015-GUV-Manipul-Presse

 

ANFRAGE Investitionen in fossile Brennstoffe

Logo_politwg                                                                                     Augsburg, 17.06.2015

 

Sehr geehrte Frau Weber, sehr geehrte Herren Casazza und Dietmayer,

hat die Stadt Augsburg bzw. haben die Stadtwerke Augsburg Geld in Unternehmen investiert, die sich die weltweiten fossilen Energiereserven gesichert haben?

In Anbetracht der Beschlüsse des gerade stattgefundenen G7 Gipfels zur Begrenzung der Erderwärumg und der Beschränkung der Nutzung der fossilen Energiereserven auf 20% der bekannten Vorkommen, sollten die Investitionen in solche Unternehmen zurückgezogen werden, da davon auszugehen ist, dass die versprochenen/erwarteten Renditen nicht sich erfüllen werden.

Eine ganze Reihe von Städten, Rentenfonds und Universitäten haben weltweit beschlossen ihr Geld aus solchen Anlagen zurückzuziehen und keine solche Anlagen mehr zu tätigen (vgl: http://gofossilfree.org/).

Falls die Stadt Augsburg bzw. die SWA Geld in solche Unternehmen investiert hat, gibt es Überlegungen diese Investitionen rückgängig zu machen?

 

Vielen Dank für Ihre Auskunft und mit freundlichen Grüßen

Download der Anfrage: Anfrage Geld in fossile Energie

PM: SWA-Haag-Villa – Gourmetkantine für Geschäftsführer?

FW Schafitel_logo                    Augsburg, 18.05.2015

 

Die Haag-Villa an der Johannes-Haag-Straße 14 war ursprünglich im Besitz der Stadt Augsburg und wurde der SWA übertragen. Diese sanierte das Einzelbaudenkmal aus dem Jahr 1875 für 2 Millionen Euro, um es „der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen“.

Auf der Suche nach einer Nutzung stieß die SWA nun auf den Augsburger 2-Sterne Koch Christian Grünwald, der von Kunstschmeckern auch als „Picasso der Kochkunst“ bezeichnet wird und überlegte, wie man ein Gourmetrestaurant im 1.Stock der Villa unterbringen könnte.

Von Nutzen für die Allgemeinheit kann da schwerlich die Rede sein.

Im Bauausschuss präsentierte der Baureferent das Ergebnis eines, mit ihm durchgeführten „hochkreativen Workshops“ an dem Professoren und Studenten der Hochschule für Architektur teilgenommen haben und bei dem sich „Baukunst und Kochkunst auf höchstem Niveau begegnet sind“

PM Haag-Villa 15.5.15

Antrag auf Information durch die SWA an den Stadtrat

Logo_politwg                                                          Augsburg, 19.03.2015

 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Gribl,

auf die im Hinblick auf die anstehende Fusion der SWA Energie GmbH mit Erdgas Schwaben gestellte Anfrage der Ausschussgemeinschaft bei den Stadtwerken über ihre Kundenstruktur, bekam die Ausschussgemeinschaft am 2.März 2015 von Herrn Dietmayer den Hinweis, dass die Stadtwerke gegenüber den einzelnen Fraktionen (und den Ausschussgemeinschaften) des Augsburger Stadtrates keine Informationspflicht haben.

Allerdings ist mit Herrn Dietmayer auch festzustellen, „dass Auskunftsrechte gegenüber der Gesellschaft gemäß §51a GmbHG i.V.m Art. 30 Abs. 3 BayGO nur dem Gesellschafter Stadt Augsburg und damit dem Stadtrat als Kollegialorgan zustehen“.

Aufgrund dieser Rechtslage und unseres nach wie vorhandenen Wissensbedarfs stellt die Ausschussgemeinschaft folgenden

 

Dringlichkeitsantrag:

Der Stadtrat beschließt, dass an die Stadtwerke Augsburg Energie und Netze GmbH die im Anhang an diesen Antrag zusammengefassten Fragen im Namen des Kollegialorgans Stadtrat gemäß § 51a GmbHG i.V.m Art. 30 Abs. 3 BayGO gestellt werden. Das Auskunftsrecht soll mit der Bitte um schnellstmögliche und gründliche Antwort verbunden werden.

Hier können Sie den ganzen Antrag lesen.

Fusion SWA – Erdgas Schwaben: Von Anfang an getäuscht

Logo                                                                                                        04.03.2015

Von Anfang an getäuscht
Es ist ein Papier aufgetaucht, das beweist, dass sich CSU und Grüne bereits im März 2014 darüber einig waren, die Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit erdgas schwaben zu fusionieren.  Am 21. Oktober 2014 hatten OB Gribl und Stadtwerke-Chef Dietmayr in einer Veranstaltung im Filmsaal des Zeughauses die Stadträte, die nicht der Regierung angehören, erstmals über die Pläne bezüglich Stadtwerken und erdgas schwaben informiert.Von drei Möglichkeiten, die gleichberechtigt geprüft würden, war die Rede: Kooperation auf bestimmten Gebieten, Gründung eines gemeinsamen Tochterunternehmens (joint venture) und komplette Fusion der Sparte Energie mit erdgas schwaben.
OB Gribl hatte damals betont, er persönlich habe keinerlei Präferenz, die Prüfung erfolge ergebnisoffen. Dazu Stadtrat Otto Hutter (Die Linke): „Jetzt ist klar, dass OB Gribl gelogen hat. Schlimm, dass er noch SPD und Grüne dazu angestiftet hat, die eigenen Mitlieder zu täuschen.
Die Grünen werde man künftig differenziert zu betrachten haben. Auf der einen Seite stünden die hintergangenen Mitglieder, die dem Regierungsbündnis nie zugestimmt hätten, wenn man ihnen gesagt hätte, dass dies die Preisgabe des alleinigen Eigentums an den Stadtwerken bedeutet. Auf der anderen Seite müsse man nun genau schauen, wer einen persönlichen Vorteil von der Fusion habe, etwa durch Aufsichtsratsposten.