Schlagwort-Archiv: Pfersee

Vertagung des Beschlusses zum Bürgerhaus Pfersee vom Jugend-, Sozial- und Wohnungsausschuss am 20.03.2019, (BSV/19/02875)

 

                                                       Augsburg, 18.03.2019

 

Sehr geehrter Herr Dr. Kiefer,

hiermit beantrage ich die Vertagung des Beschlusses zum Bürgerhaus Pfersee vom Jugend-, Sozial- und Wohnungsausschuss am 20.03.2019, in den nächsten oder übernächsten Stadtrat und eine zusätzliche vorherig stattfindende Bürgerwerkstatt zum Thema Erweiterung und Neukonzeption des Bürgerhaus‘ Pfersee (BSV/19/02875).

Begründung:

Die Informationsveranstaltung am 14.03.2019 zur geplante Erweiterung des Bürgerhaus‘ Pfersee hat deutlich gezeigt, dass in Bezug auf dieses Vorhaben noch großer Diskussionsbedarf besteht. Da auf dieser Veranstaltung auch klar wurde, dass grundsätzlich zu vielen Zielen der geplanten Erweiterung und Neukonzeption ein gewisses Maß Übereinstimmung herrscht, sollte das gemeinsame Ziel für eine nachhaltige Entwicklung des Bürgerhauses und der Grünflächen im Vordergrund stehen und die Entscheidung zur Erweiterung und Neukonzeption nicht übers Knie gebrochen werden.

Eine Bürgerwerkstatt zur Neukonzeptionierung könnte hier ein wesentlicher Beitrag zu einer gemeinsamen und von allen akzeptierten Entscheidung zur Zukunft des Pferseer Bürgerhaus‘ sein.

Antrag: Schnelle und effektive Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Pferseer Tunnel für Fußgänger und Radfahrer

                                Augsburg, 25.04.2018

 

Sehr geehrter Herr Dr. Gribl,

wir beantragen hiermit folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Pferseer Tunnel für Fußgänger und Radfahrer:

  • Tempo 30 im Pferseer Tunnel
  • eine bessere Vermarktung des Fahrradparkhauses
  • einen Abriss der Treppe am Heliocenter

Begründung:

Autos, Busse und LKWs brausen mit bis zu 50 km/h durch den Pferseer Tunnel, die Straßenbahn rattert alle paar Minuten durch. Radfahrer haben die Wahl, für eine schnelle Fahrt den Straßenraum mit den motorisieren Verkehrsteilnehmern zu teilen, oder den für sie freigegebenen Fußweg mit zu nutzen, wofür sich die meisten, zum Leidwesen der Fußgänger, entscheiden. Seit es auf dem Bahnhofsvorplatz und vor dem Nordzugang zum Bahnhof kaum noch kostenlose Radabstellplätze mehr gibt, nutzen etlicher Radler den Gehweg im Tunnel als überdachten Parkplatz.

Viele, die sich ohne schützende Blechhülle durch den Tunnel bewegen, leiden unter dem Lärm und fühlen sich unsicher. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit …“ beginnen Schilder, welche die Stadt Augsburg Ende Januar aufgestellt hat. Leider geht es nicht weiter, wie es viele Studien zur Verkehrssicherheit nahe legen würden: „… gilt im Pferseer Tunnel Tempo 30“.

Tempo 30 senkt die Lärmbelästigung spürbar. Bei langsamerem motorisierten Verkehr können Radler auf die Straße wechseln, was wiederum den Fußgängern mehr Raum lassen würde. Viel Nutzen also für wenige Sekunden Zeitverlust bei Motorfahrzeugen.

Stattdessen lautet die Fortsetzung der neuen Schilder „… ist das Abstellen von Fahrrädern verboten!“. Offensichtlich hat dieses Verbot aber keine rechtliche Wirkung, jedenfalls hält sich die tatsächliche Wirkung nach über zwei Monaten in Grenzen, wie sich jeder täglich überzeugen kann. Hier hat die Stadt weder eine freundliche noch eine effektive Art der Kommunikation mit dem Bürger gefunden.

Eigentlich könnten Radler ihr Fahrzeug direkt nach dem Tunnel im neuen Radparkhaus abstellen. Von dessen gut 700 Stellplätzen hat erst knapp die Hälfte einen Mieter gefunden. Dies liegt wohl an den wenig kundenfreundlichen Konditionen: es gibt ausschließlich eine Jahreskarte für 70 € oder eine Monatskarte für 7€, keine Tages- oder Wochenkarten. Es gibt keinen Ansprechpartner direkt vor Ort, nur einen Automaten. Mit etwas Phantasie sollte es gelingen, diesen mit öffentlichen Geldern geschaffenen Parkraum vollständig seiner Bestimmung gemäß zu nutzen: flexiblere Tarife, (gesponserte) Schnupperabos oder ein Sonderrabatt bis zur Bereitstellung kostenloser Parkmöglichkeiten beim im Bau befindlichen Ostzugang zum Hauptbahnhof.

Die Breite des für Radler freigegebenen südlichen Fußweges im Tunnel beträgt 275 cm. Dieser verengt sich durch ein abgestelltes Rad auf etwa 215 cm. Dies liegt sehr nahe an den 230 cm Breite, welche die Treppe am Heliocenter für einen Fußweg plus einen benutzungspflichtigen Radweg übrig lässt. Die Entfernung dieser Treppe würde diese Stelle auf 320 cm verbreitern. Die „Gründe der Verkehrssicherheit“, die im Tunnel gelten, müssen wenige Meter weiter in Richtung Bahnhof auch gelten. Daher muss die Treppe weg. Für den Fluchtweg des Heliocenters findet sich gewiss eine bessere Alternative.

Anfrage Bürgerhaus Pfersee

ausschussgemeinschaft                 Augsburg, 17.11.2016

Sehr geehrter Oberbürgermeister Dr. Gribl,

in der Begründung der Beschlussvorlage BSV/16/01056 steht, dass der AWO Kreisverband Augsburg überlegt, das Bürgerhaus Pfersee zu erwerben. Hierzu ergeben sich von unserer Seite folgende Fragen:

– In einem Antrag vom 01.10.14 haben wir darauf hingewiesen, dass der südliche Teil von Pfersee in Bezug auf Kindergartenplätze zu Lasten von Pfersee Nord überversorgt wird. Wir hatten beantragt, die Spicherer-Schule zu sanieren und auf den dortigen Freiflächen einen Kindergarten und Hort zu errichten. Damals hieß es, dass es keinen Bedarf hierfür gäbe. Stattdessen wurden Flächen des Schulgrundstücks der Adelhoch-Schule verkauft um dort einen Kindergarten zu errichten. Was hat sich seitdem am Bedarf geändert, dass man vor zwei Jahren noch nicht gewusst hat?

– Würde auf dem Grundstück ein dreigruppiger Kindergarten entstehen, was würde dann mit den Sportflächen auf dem Grundstück passieren und würde sich dies ggf. auch das Jugendhaus „Linie 3“ auswirken?

– Wie und wo sollte es Ersatz für die Räumlichkeiten des Bürgerhauses in Pfersee geben?

Mit freundlichen Grüßen

Verkauf Areal Spicherschule GRU/15/13387 WA 14.10.2015 (nichtöffentlich)

ausschussgemeinschaft             Augsburg, 13.10.2015

Sehr geehrte Frau Weber,

zum morgigen Beschluss stellen wir eine öffentliche Anfrage, die wir Ihnen vorab schriftlich zuleiten:
Die Schließung und der Verkauf der Spichererschule in Pfersee wurde vom Bildungsausschuss am 24.10.2012 (BSV/12/00400) auf Grund einer „Entbehrlichkeitsprüfung“ beschlossen die feststellt, dass das Areal nicht mehr für schulische Zwecke benötigt wird.

Zwischenzeitlich wird für den dort angesiedelten Kindergarten ein Ersatz auf dem Schulgrundstück der Adlhoch-Schule gebaut. Dafür wurde eine Teilfläche aus der Sportfläche der Adlhoch-Schule an einen Privatinvestor verkauft.

Ursprünglich war vorgesehen, auf dem Spicherareal durch die WBG Sozialwohngen zu bauen. Zwischenzeitlich wurde beschlossen, dort Asylflüchtliinge unterzubringen.
Mit Antrag vom 01.10.2014 hat die Ausschussgemeinschaft diese bildungspolitische Umsiedlungs-, Umwidmungs- und Verkaufsstrategie in Frage gestellt und gefordert, den Bildungsstandort Spicher-Schule zu erhalten mit folgender Begründung:

Ganze Anfrage lesen: 13.10.15_Anfrage Spicherer-Westpark