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Antrag Satzung für Vorkaufsrecht Ledvance-Gelände

            Augsburg, 08.05.2019

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir stellen hiermit folgenden Antrag

Die Stadt Augsburg erlässt für das ehemalige Ledvance-Gelände eine Satzung nach § 25 BauGB um sich ein Vorkaufsrecht zu sichern.

Begründung:

Entgegen früherer Aussagen wurde im April-Stadtrat deutlich, dass die Stadtregierung nun doch städtebauliche Maßnahmen auf dem Ledvance-Gelände durchführen möchte. Ein Vorkaufsrecht sichert der Stadt alle Handlungsmöglichkeiten für zukünftige Planungen.

Anfrage Kontamination Ledvance-Gelände

                                    Augsburg, 08.05.2019

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das Ledvance-Gelände am Lech soll bei den Aufräumarbeiten durch Quecksilber verunreinigt worden sein. Außerdem ist davon auszugehen, dass während der Produktion von Osram und Ledvance die vergangenen Jahrzehnte es hin und wieder zu Bodenverunreinigungen gekommen ist.

Hat die Stadt Augsburg Ledvance aufgefordert, die jüngste und die alten Kontaminationen zu beseitigen bzw. dafür gesorgt, dass Ledvance für die Kosten einer Sanierung des Geländes aufkommt und nicht die Stadt Augsburg?

1300 neue Genossenschaftswohnungen auf dem Ledvance-Gelände

                                                                                                  Augsburg, 7.12.2018

Wie die AZ berichtete gibt es noch keine konkreten Pläne für das nun freiwerdende LEDVANCE Gelände am Lech. Laut Frau Weber und „Experten“ sei dieses Gelände jedoch für Wohnbebauung nicht interessant.

Der Wohnungssuchende wundert sich. „In ganz Europa sind innenstadtnahe Flussgrundstücke begehrtes Baugebiet. Nur in Augsburg eignet es sich nicht für Wohnbebauung“, so Otto Hutter.

Auf 90.000 m2 könnte die Stadt Augsburg endlich einmal Ihrer Verpflichtung nachkommen und für die Bürger bezahlbaren Wohnraum schaffen! Auf 90.000 m2 könnte man bequem ca. 1300 Wohnungen bauen!

„Die Stadt könnte dringenden Bedarf anmelden, dann hätte Sie ein Vorkaufsrecht für das Grundstück. Wenn die Stadt behauptet, sie hätte kein Geld, dann hat sie zwei Optionen: Entweder sie macht es wie beim Theater, das ja auch „saniert“ wird, obwohl kein Geld da ist: Sie leiht sich welches zu historisch niedrigen Zinsen!“ betont Hutter.
Oder sie macht es wie beim Wasserkraftwerk am Hochablass mit einer Bürgeranleihe. Es gibt bestimmt genügend solidarische Bürger in Augsburg, die bereit wären ein niedrigverzinsten Anteilschein zu erwerben, so dass auf diesem Gebiet billiger Wohnraum entstehen könnte – ohne dass dieser wieder gierigen Investoren in die Fänge fällt!