Schlagwort-Archiv: Theater

ANTRAG: Sanierung Theater Augsburg – Bruttogrundrissfläche – Umbauter Raum

                                         Augsburg, 11.06.2017

 

Wir bitten um kurzfristige Bereitstellung/Zusendung der, den Kalkulationen zu Grunde
liegenden Bruttogrundrissflächen und Rauminhalte für Bauteile 1 und Bauteil 2.

Begründung:

Bruttogrundrissfläche und Umbauter Raum einer Baumaßnahme sind die Werte, auf die jede
Kalkulation bezogen werden kann um ihre Plausibilität zu überprüfen. Ebenso lassen sich mit
diesen Zahlen Vergleiche mit schon abgeschlossenen und abgerechneten Baumaßnahmen
und damit Rückschlüsse auf zu erwartende Kosten ziehen.

Nachdem aus den bisherigen Kalkulationsunterlagen des Theaters diese wichtigen Zahlen
nicht hervorgehen aber sicherlich zugreifbar vorliegen, bitte ich um deren Zusendung.

In der Frankfurter Neuen Presse vom 07.06.2017 wurden die Kosten für die Sanierung der
Frankfurter Oper und des Schauspiels diskutiert. Dabei hat das Hamburger Büro PFP
(Architekt Friedrich), welches auch das erste Gutachten für die Sanierung des Augsburger
Theaters im Jahr 2009 erarbeitet hat, Kosten von ca. 850 Mio Euro bei 52.000 m² Fläche
(BGF) ermittelt.

Hier den ganzen Antrag lesen: Antrag Gebäudezahlen 11.06.2017

Pressemitteilung: Externes Finanzcontrolling für die Theatersanierung

 

Augsburg, 24.05.2017. Der Stadtrat hat heute beschlossen die Theatersanierung von einem externen Finanzcontrolling begleiten zu lassen. Dies dient einer strikten Kosten- und Terminkontrolle. Den Antrag der Ausschussgemeinschaft von Freie Wähler, Die Linke, ÖDP und Polit-WG vom 12.01.2017 lehnte die Stadtregierung aber zunächst ab, und sah keinen Anlass ein solches Instrumentarium zu installieren.

Dass dieser Antrag kein Selbstläufer war, den die große Koalition von CSU, SPD und Grünen gerne gleich angenommen hätte, zeigt sich daran, dass dieser im Personalausschuss im Januar mit 13:1 Stimmen abgelehnt wurde. Stattdessen wollte die Stadt zusätzliche Stellen für die Theatersanierung beim Hochbauamt für 4-5 Mio. € Kosten über die gesamte Bauzeit.
Nur Stadtrat Oliver Nowak (Polit-WG) als Vertreter der Ausschussgemeinschaft stimmte für das externe Controlling: „Die einhellige Ablehnung im Ausschuss hatte mich mehr als überrascht, immerhin wird ein solches Instrument vom Bayerischen kommunalen Prüfungsverband und der Reformkommission des Bundes zum Bau von Großprojekten (BMVI) empfohlen“.
Zwischenzeitlich hat die Stadtregierung offensichtlich ihre Meinung geändert und bereits im Bauausschuss dieses unverzichtbare Instrument zur Kosten- und Terminkontrolle beschlossen. Die dafür notwendigen Kosten wurden von Baureferent Merkle bei ca. 2,5 Mio. € geschätzt, also rund die Hälfte der veranschlagten Kosten der internen Lösung.
Diese 2,5 Mio. € sind nun korrekt bei den Theatersanierungskosten angesiedelt, verringern dort zwar den Kostenpuffer, aber verschwinden nicht im Verwaltungshaushalt.

Link zum heutigen Beschluss: https://ratsinfo.augsburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=5974

PM Dringlichkeitsantrag für den Ausschuss für Organisation, Personal, Migration und Interkultur

ausschussgemeinschaft            Augsburg, 17.01.2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei ein Dringlichkeitsantrag der Ausschussgemeinschaft für den Ausschuss für Organisation, Personal, Migration und Interkultur am 17.01.2017 zu TOP 5 BSV/16/0126 Generalsanierung und Neubau Theater Einrichtung einer Projektabteilung.

Lassen Sie mich in aller Kürze darstellen um was es dabei geht:

Die hier geforderten Stellen gehören unmittelbar zu den Kosten der Theatersanierung, werden aber nach den in dieser BSV dargelegten Plänen auf die allgemeinen Personalkosten der Stadt abgewälzt.

Grob geschätzt handelt es sich bei diesen Kosten um einen Betrag von 4-5 Millionen Euro in den nächsten 10 Jahren. Die A 15 Stelle ist in der Übersicht „Finanzielle Auswirkungen“ nicht enthalten und muss daher noch dazu gerechnet werden.

Hier finden sie den Antrag und die dazugehörigen Anlagen.

 

 

Antrag Fragen zur Renovierung des Stadttheaters – Sondersitzung des Stadtrates am 12.07.2016

Logo_politwg                                                                        Augsburg, 4. Juli 2016

 

Sehr geehrter Herr OB Dr. Gribl,

 

zur Vorbereitung und Sitzung des Stadtrates am 12.07.2016 zum Thema „Sanierung Theater Augsburg“ beantrage ich die Auskünfte über die folgenden Sachverhalte. Denn nicht nur die Kosten der Sanierung sind für die Entscheidung einer Grundsanierung des Eigenbetriebes wichtig, ebenso könnten die vergangenen, aktuellen und zu erwartenden Betriebskosten und Zuschüsse in einer Gesamtschau von Bedeutung sein. Ein Beschluss der anstehenden Sanierung ohne Veränderungen und Prüfung von Konzept und Struktur des Theater Augsburg bedeutet auch die Fortschreibung bestehender und vergangener Verhältnisse. Hierzu sollten folgende Zahlen und Anfragen eine Einschätzung aller Ratsmitglieder ermöglichen:

 

  1. Entwicklung der jährlichen Ausgaben des Kulturetats der Stadt Augsburg der letzten 20 Jahre (%- Anteil am Gesamthaushalt der Stadt), mit Darstellung des %-Anteils „Theater Augsburg“ am jeweiligen Kulturetat (inkl. aller Kosten wie Betriebskostenzuschuss, Defizitausgleich, städtischer Eigenanteile, wie z.B. „Brechtbühne“, Gemeinkostenumlage, …)
  2. Darstellung der jährlichen Entwicklung der städtischen Kosten für den Haushalt der Stadt Augsburg seit Bestehen des Eigenbetriebes „Theater Augsburg“ 1999 (inkl. aller Kosten wie Betriebskostenzuschuss, Defizitausgleich, städtischer Eigenanteile, wie z.B. „Brechtbühne“, Gemeinkostenumlage, …) in absoluten Zahlen.

Hier den ganzen Antrag lesen: Antrag_Theater_Infos_für SR 12.07._4.07.2016

Anfrage

Logo                                                                                   Augsburg, 4. Juli 2016

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Gribl,
die Stadträte der LINKEN stellen folgenden Anfrage:

Wie setzen sich im jährlichen Mittel die Besucher des Theaters Augsburg zusammen:

– wohnhaft in Augsburg?
– wohnhaft in Gemeinden des Umlands und der Region (Anteile Neusäß, Gersthofen,
Stadtbergen, Diedorf, Kempten etc.)?

Wurden in der Vergangenheit Gespräche mit den (Ober)Bürgermeister(inne)n der Umlandgemeinden und der Gemeinden in der Region geführt, mit dem Ziel, dass diese sich finanziell an den Kosten des Theaters Augsburg beteiligen? Wann und mit wem wurde gesprochen? Mit welchem Ergebnis?

Anfrage_Zusammensetzung Theaterbesucher_4.7.16

ANTRAG Theaterbesucher aus dem Umland sollen die Sanierung und den Betrieb des Theaters mitfinanzieren

DieLinke_StR-Augsburg_NEU2                                                                         Augsburg, den 4.07.2016

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister  Dr. Gribl,

die Stadträte der LINKEN stellen folgenden Dringlichkeitsantrag:

  1. Die Unterschriften der Initiative „Theater modern“, die dem Oberbürgermeister öffentlichkeitswirksam übergeben worden sind, werden nach Wohnort der Unterzeichner sortiert.
  2. Alle Unterzeichner, die nicht in Augsburg wohnen, erhalten ein Dankesschreiben des OBs mit der gleichzeitigen Aufforderung, sich bei ihren Gemeindeoberhäuptern dafür einzusetzen, dass sich ihre Gemeinden anteilig finanziell an den Kosten für die Sanierung des Stadttheaters und an den Betriebskosten beteiligen.

Begründung

Das Theater Augsburg versorgt nicht nur die Bürger(innen) der Stadt Augsburg mit Kultur sondern auch die Bürger(innen) aus dem Umland und der Region. Dem Vernehmen nach liegt deren Anteil sogar bei knapp über 50 Prozent. Die Kosten sollen gerecht auf mehrere Schultern verteilt werden.

Die Bürger(innen) aus dem Umland und der Region, die das Theater besuchen sind erstens höchst willkommen und zweitens für die Auslastung des Theaters absolut erforderlich. Viele Bürger(innen) aus dem Umland und der Region haben ihr Interesse am Theater Augsburg bekundet, durch Unterschriften und durch Leserbriefe. Dieses Potential gilt es zu nutzen. Vom Kulturreferat (H. Schleifer) wurde telefonisch mitgeteilt, dass das Kulturreferat von sich aus nicht vorhat, die Unterschriften zu sortieren. Daher der formelle Antrag.

Hier den Antrag herunterladen: Antrag_Theaterbesucher aus dem Umland an Finanzierung beteiligen_4.7.16

Pressemitteilung Brandschutz Theater

Logo_fw

In Anbetracht der verkündeten Schließung des Theaters, stellen sich folgende Fragen:
Welche Bedeutung und welche Qualität hat eigentlich der Brandschutz in Augsburg?
Das Theater zählt zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden der Stadt mit besonderem Schutzbedarf. Diesem Schutzbedürfnis wurde aber offenbar im Rahmen der turnusmäßigen Begehungen schon seit Jahren nicht Rechnung getragen.

Anders lässt es sich nicht erklären, dass über Jahre hinweg nicht ein einziges Mal die Frage gestellt wurde, woher das Ventilationssystem die Frischluftluft für den Zuschauerraum bezieht?
Wie kann es sein, dass die Feuerwehr bei einem Gebäude wie dem Theater über keinerlei Pläne verfügt, in denen Lüftungsschächte verzeichnet sind?

Hier die ganze PM von Stadträtin Stuber-Schneider lesen: PM Brandschutz Theater 23.05.16

Pressemitteilung zur Brandschutzsituation 2016 am Stadttheater Augsburg

FW Schafitel_logo                                                 20.05.2016
Das fälschlicherweise als Brandschutzgutachten bezeichnete „Brandschutzkonzept“der Firma Kersken+Kirchner GmbH führt nicht detailliert und abschließend notwendige Maßnahmen zur Ertüchtigung des geforderten Brandschutzes im Zuge der bevorstehenden Theatersanierung an, sondern stellt Anforderungen z.B. an Bauteile, Rettungswege, Rauchabzüge usw. dar, ohne an jeder Stelle zu prüfen, ob diese überall eingehalten sind.

Nachdem aus diesem „Konzept“ auch kein vollständiger Maßnahmenkatalog hervorgeht,
können auch nicht die Kosten für mögliche Maßnahmen seriös ermittelt werden.
Die bisher in den Raum gestellten 50 Millionen „Sowiesokosten“ sind demnach frei
erfunden und entbehren jeglicher Kalkulationsgrundlage.

Maßgebend für das Konzept ist ein Vorstellungsbetrieb mit 1320 Besuchern.
Der Opernball mit 3000 Besuchern wird jeweils mit einem jährlich wiederkehrenden
Anordnungsbescheid mit besonderen Brandschutzmaßnahmen behandelt und ist NICHT
Bestandteil des Konzepts.

Hier die ganze PM lesen: PM Brandschutz 20.05.2016

Pressemitteilung Brandschutz Theater

FW Schafitel_logo                                               Augsburg, den 13.05.2016
Im Grundsatzbeschluss zur Generalsanierung des Theaters vom 29.07.2015 wurde aufgeführt, dass beim Brandschutz ein massiver Sanierungsbedarf besteht.

Für die Neukonzeption Theater wurden 2009 Planungsleistungen an die Architekten PFP Hamburg vergeben. PFP geht in seinen Untersuchungen lediglich auf 2 Seiten auf die Lüftung ein und empfiehlt für den Theatersaal „Drallauslässe im Druckboden“ einzubauen.

Demnach bestand Kenntnis über den problematischen Druckboden zwischen Garderobe und Parkett. Ansonsten bezieht sich PFP auf ein in Arbeit befindliches Brandschutzgutachten.
Ein Brandschutzkonzept Stadttheater Augsburg, wurde von Kersken+Kirchner GmbH, am 08.10.2010 erstellt. Dieses Konzept stellt Anforderungen an den baulichen Brandschutz auf, ohne ganzheitlich zu überprüfen, ob diese bereits erfüllt sind oder noch zu erfüllen sind.

Es werden im Konzept „vertretbare Abweichungen“ zum geforderten Brandschutz aufgeführt wie z.b. „Brandlast Garderobenfoyer in notwendige Flure“!

Ganze PM lesen: PM Brandschutz 13.5.16