PM: Der Fall Familie Rama und das faktische Ende eines echten Asylrechts

Logo                                                                                           Augsburg, 30.11.2015

 

Anfang November wurde die neunköpfige Flüchtlingsfamilie Rama aus dem Kosovo mit Polizeigewalt aus Augsburg abgeschoben. Die Ohne Vorwarnung tauchte die Polizei morgens um 6:30 Uhr auf und gab der Familie eine Stunde Zeit zu packen. Die Familie lebte seit knapp fünf Jahren hier, ließen sich nichts zu Schulden kommen und integrierten sich vorbildlich. Die Mutter ist an Krebs erkrankt und das jüngste Kind (6 Monate) sollte in 14 Tagen operiert werden. Möglich wurde diese unmenschliche Abschiebung durch die kürzlich beschlossene Verschärfung des Asylrechts.

Die Stadträte der Partei „DIE LINKE“ kritisieren das Vorgehen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie der Ausländerbehörde in Augsburg scharf. Nicht nur, dass durch die Verschärfungen des Asylrechts in den vergangene Wochen, eine faktische Aufhebung des allgemein Rechts auf Asyl im Schnellverfahren durch den Bundestag gepeitscht wurden, sondern, dass man nun vor Ort nicht einmal mehr klare Härtefälle, die eine Abschiebung verhindern, anerkennt und die Anweisung aussetzt. Dies wiederspricht jeglicher Menschlichkeit.

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