Archiv für den Monat: August 2016

DIE LINKE: Soforthilfe für die Drogenhilfe Schwaben

DieLinke_StR-Augsburg_NEU2                                              Augsburg,11.08.2016

 

Ende Juni hatte der Sozial – und Psychiatrieausschuss im Bezirkstag von Schwaben die wichtige Chance vertan, für die Einrichtung von Drogenkonsumräumen zu stimmen. LINKEN-Bezirksrat Frederik Hintermayr, der den Antrag gestellt hatte, fand deutliche Worte: „Die Verweigerungshaltung des Bezirkstags ist unterlassene Hilfeleistung und kostet Leben“. Um wenigstens sicher zu stellen, dass die Drogenhilfe Schwaben weiterhin Safer-Use-Besteck an die Konsumenten ausgeben kann, fordern die Stadträte Alexander Süßmair und Otto Hutter nun eine Einmalhilfe in Höhe von 1500 Euro, um die akute Situation zu entschärfen und die Handlungsfähigkeit der Drogenhilfe sicherzustellen. “Aktuell steigt die Nachfrage an Safer-Use-Besteck bei der Drogenhilfe stark an. Die knappen Mittel der Drogenhilfe Schwaben reichen daher bei weitem nicht mehr aus, die große Nachfrage zu bewältigen. Bereits die geforderten 1500 Euro könnten eine erste Abhilfe schaffen“, so Stadtrat Otto Hutter. Bezirksrat Hintermayr ergänzt: “Die Ausgabe von Safer-Use-Besteck bedeutet, dass den Konsumenten die Möglichkeit gegeben wird, steriles und unbenutztes Spritzbesteck für Drogenkonsum zu nutzen und damit unter möglichst hygienischen Bedingungen zu konsumieren. So werden beispielsweise Infektionen mit Krankheiten verhindert“. Der Stadtrat müsse hier Verantwortung übernehmen und dürfe die Drogenhilfe nicht im Stich lassen, so Hutter abschließend.

Hier die PM als PDF runterladen: Safer Use Besteck_11.08.2016

Dringlichkeitsantrag: Die Drogenhilfe Schwaben erhält für die sofortige Anschaffung von Safer Use Besteck eine einmalige Unterstützung von 1500,- €

DieLinke_StR-Augsburg_NEU2                                                                            Augsburg, 10.08.2016
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir stellen folgenden Dringlichkeitsantrag:

Die Drogenhilfe Schwaben erhält für die sofortige Anschaffung von Safer Use Besteck eine einmalige Unterstützung von 1500,- €

Begründung:

Die Drogenhilfe stellt den Konsumenten Safer-Use-Bestecke kostenlos zur Verfügung um damit Infektionen mit Krankheiten zu verhindern.

Da die Nachfrage nach Safer-Use-Bestecken stark angestiegen ist, benötigt die Drogenhilfe Schwaben dringend Unterstützung um den Konsumenten weiterhin helfen zu können.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführerin der Drogenhilfe Frau Mair, würden bereits 1500,- € als Einmalhilfe die akute Situation entschärfen.

Hier den ganzen Antrag mit ausführlicher Begründung lesen: Safer Use Besteck

Pressemitteilung: Aufgabe des Stadtbücherei-Cafés als Chance für neue Attraktivität begreifen

DieLinke_StR-Augsburg_NEU2oedpLogo_politwg

 

Augsburg, 6. August 2016. Die Freunde der neuen Stadtbücherei und die Bürgerinnen und Bürger Augsburgs haben sich einen Ort der Bildung und der Information erkämpft. Da wir hier ein niederschwelliges Angebot für alle Schichten haben, ist die Stadtbücherei so wichtig. Doch gibt es Optimierungsbedarf. Der Zeitschriftenleseraum wird nicht angenommen. Er ist ein zugiges Durchgangszimmer, und aus dem angrenzenden Café dringt bisweilen Musikberieselung. Für eine Bücherei ein Unding. Am gravierendsten aber ist, dass Zeitungen oft nicht auffindbar sind. Viele Nutzer schnappen sich ihr Exemplar und verschwinden damit in einen entfernten Teil der Bücherei. Wer eine bestimmte Ausgabe sucht, schaut in die Röhre. 

Stadtrat Otto Hutter (Die Linke): „Jeder kann den Test machen, und die FAZ von heute und  von vorgestern suchen. Die von heute sieht man nicht, und man kann niemandem sagen, dass man sie gern als nächster lesen würde. Auf der Suche der Zeitung von vor zwei Tagen muss man sich durch eine Unmenge an Altpapier in dem entsprechenden Ablagefach wühlen.“

Dass jetzt wiederum ein Pächter des Stadtbücherei-Cafés das Handtuch wirft, sieht Otto Hutter als Chance. Durch Umwidmung des bisherigen Cafés in einen Zeitschriftenleseraum, der den Namen verdient, lasse sich ohne viel Geld die Attraktivität der gesamten Bücherei deutlich erhöhen. Die Stadträte Otto Hutter, Alexander Süßmair (Linke), Christian Pettinger (ÖDP) und Oliver Nowak (Polit-WG) beantragen daher, dass der kommerzielle Gastronomiebetrieb eingestellt wird, stattdessen ein Selbstbedienungskiosk vorwiegend durch Freiwillige betreut wird, und dadurch der Raum vollständig für die Nutzer der Bücherei erhalten bleibt. 

Dass irgendjemand das Café vermissen wird, glaubt Hutter nicht: „Weil so ein Angebot zu gastronomischem Konsum nicht zur Kultur einer Bücherei passt und außerdem dieses Viertel ausreichend erschlossen ist. Vom angrenzenden Stadtmarkt bis hin zum gehobenen Kahn.“

 

Antrag Zeitungslesesaal in der neuen Stadtbücherei – Kündigung des Café-Pächters als Chance sehen

DieLinke_StR-Augsburg_NEU2oedpLogo_politwg

Augsburg, 4.August 2016

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Antrag:

 Der durch die Kündigung des Pächters des Cafés in der Neuen Stadtbücherei freigewordene Raum wird in Zukunft folgendermaßen verwendet:

  1. Der Raum bleibt komplett für die Hauptnutzer der Stadtbücherei, die Leserinnen und Leser, erhalten.
  2. Die ehemalige Küche wird als Selbstbedienungskiosk vorwiegend durch Freiwillige betrieben. Somit wird es zu einer inklusiven Einrichtung.
  3. Der Zeitungsleseraum wird um den Gastraum des Cafés erweitert.
  4. Im Zuge der Neugestaltung der Räumlichkeiten treten auch folgende Verbesserungen durch organisatorische Optimierung ein: alle Zeitungen und Zeitschriften sind ab Öffnung sämtlich im Leseraum für die Leserinnen verfügbar, die Zeitungen werden eine Woche lang vorgehalten.
  5. Zeitungen und Zeitschriften müssen in dem Zeitungsleseraum verbleiben.
  6. Von einer Musikberieselung ist abzusehen.

Begründung:

 Die Stadtbücherei ist ein wichtiges niederschwelliges Angebot an die Bevölkerung Augsburgs. Der Zeitungsleseraum ist dazu da, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Dieser Raum ist in der neuen Stadtbücherei zu klein und zugig, und man wird in ihm von der Musik des Cafés berieselt. Umstände, die kaum eine Zeitungsleserin wird schätzen können.

Hier den kompletten Antrag lesen: Antrag Neue Stadtbücherei_4.8.16